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Antalya und die Türkische Riviera
 
Reise- und Informationsportal über Antalya und die schöne türkische Südküste
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Antalya die Provinzhauptstadt

Antalya die sehr attraktive Provinzhauptstadt in der gleichnamigen Provinz. Zugleich ist Antalya das bedeutendste Feriengebiet des Landes, mit vielen schattigen, von Palmen gesäumten Boulevards, einem alten Yachthafen mit einer internationalen Auszeichnung und einer wunderschönen Altstadt, namens Kaleici.

Die Altstadt wurde bis zum Sommer 2008 total umgebaut und ist heute ein Schmuckstück von Antalya, was man unbedingt gesehen haben sollte. Eng gewundene Gassen führen vorbei an alten osmanischen Holzhäusern, die an die historischen Stadtmauern grenzen. Hier gibt es das volle Paket Urlaubsromantik, was man sich besser nicht vorstellen kann.

Antalya ist seit seiner Gründung im 159 Jh. v. Chr. durch Pergamonenkönig Attalos II. ständig besiedelt. König Attalos (Foto rechts) gab der Stadt seinen Namen - Attaleia. Römer, Byzantiner und Seldschuken eroberten nacheinander die Stadt, bevor sie unter osmanische Herrschaft kam. Eines der Wahrzeichen Antalyas ist das Minarett der Yivli Minareli Moschee (13. Jh.), die unter Seldschukensultan Alaeddin Keykubat l. erbaut wurde. Die Karatay-Medresse aus derselben Zeit weist sehr schöne Beispiele seldschukischer Steinmetzkunst auf.

Die beiden bedeutendsten osmanischen Moscheen der Stadt heißen Murat Pascha und Tekeli Mehmet Pascha aus dem 16. bzw. 18. Jh. In der Nähe des Yachthafens steht die Iskele-Moschee, die im späten 19. Jh.) auf vier Säulen über einer Wasserquelle erbaut wurde.

Der Hidirlik-Turm (links) aus dem 2. Jh. war mit großer Wahrscheinlichkeit ein Leuchtturm. Die Kesik Minareli-Moschee war ursprünglich eine byzantinische Marien-Kirche, die unter den Seldschuken zu einer Moschee umfunktioniert und unter den Osmanen renoviert wurde. In das Minarett hat vor Hunderten von Jahren ein Blitz eingeschlagen und es geköpft, deshalb der heutige Name, der "abgebrochenes Minarett" bedeutet.

Als Kaiser Hadrian im Jahre 130 der Stadt die Ehre seines Besuches erwies, hat man für ihn in die Stadtmauer ein 3-bogiges Ehrentor (rechts), genannt "Hadriantor"  mit korinthischen Säulen gebaut. Die beiden Türme, die das Tor flankieren, stehen heute noch. Auch die Reste der sich anschließenden Stadtmauer sind noch in einem sehr guten Zustand und haben die Jahrtausende gut überstanden.

Der Uhrturm am Kalekapisi-Platz wurde ebenfalls auf Stadtmauerreste gesetzt. Zwischen dem Atatürk- und dem Karaalioglu-Park mit ihrer exotischen Blumenpracht funkelt das Meer aus der Bucht empor, dahinter ragen die hohen Berge auf - Antalya ist ein greifbarer Traum.

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Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus
überarbeitet von Peter Kaiser
Fotos:
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